31.12.2016

Herr Direktor des Amtsgerichts Lippstadt Becker tritt in den Ruhestand

Mit Ablauf des 31.12.2016 tritt der Direktor des Amtsgerichts Lippstadt, Herr Friedrich Wilhelm Becker in den Ruhestand.

Herr Becker stammt aus Bad Lippspringe. Nach dem Besuch der Grundschule in Schlangen und dem Gymnasium in Paderborn, wo er 1972 das Abitur ablegte, leistete er den Wehrdienst ab. 1973 begann Herr Becker das Jurastudium an der Universität Bielefeld im Rahmen der einstufigen Juristenausbildung. 1976 erfolgte die Übernahme in das Rechtspraktikantenverhältnis, das im Januar 1980 mit der juristischen Staatsprüfung abgeschlossen wurde. Im März 1980 trat Herr Becker in den richterlichen Dienst beim Landgericht Dortmund ein. 1982 wechselte er in den Bereich des Landgerichts Paderborn, wo er an mehreren Amtsgerichten sowie am Landgericht eingesetzt war; seit 1985 am Amtsgericht Lippstadt, wo er 1986 eine Planstelle erhielt. Hier war er überwiegend im strafrechtlichen Bereich eingesetzt.

Nach der Wiedervereinigung war Herr Becker 1994 im Rahmen einer Abordnung für 6 Monate am Amtsgericht Königs Wusterhausen in Brandenburg tätig, wo er engagiert am Aufbau einer rechtsstaatlichen Justiz mitwirkte. 1997 wurde Herr Becker zum Leiter der Justizausbildungsstätte in Brakel ernannt. Hier hat er sich mit großem Einsatz und pädagogischem Geschick der Ausbildung der Nachwuchskräfte für den mittleren Justizdienst gewidmet. 2001 erfolgte seine Ernennung zum Direktor des Amtsgerichts Brakel und nachfolgend im Mai 2008 der Wechsel nach Lippstadt als Direktor des Amtsgerichts.

Neben der Fülle an richterlichen Tätigkeiten – überwiegend im strafrechtlichen Bereich – war Herr Becker auch weiterhin in der Aus- und Weiterbildung tätig. Jahrelang war er Vorsitzender eines Prüfungsausschusses für die Laufbahnprüfung des mittleren Justizdienstes und des Gerichtsvollzieherdienstes. Ebenso war er Leiter von Arbeitsgemeinschaften in der Referendarausbildung.

 


 

01.04.2016

Herr Direktor des Amtsgerichts Delbrück Krogmeier tritt in den Ruhestand.

Frau Richterin am Amtsgericht Vinck zur neuen Direktorin ernannt.

Mit Ablauf des 31.3.2016 ist der Direktor des Amtsgerichts Delbrück – Herr Günter Krogmeier – in den Ruhestand getreten.

Der verheiratete Vater von 3 Kindern stammt gebürtig aus Ostenland, besuchte zunächst die Volksschule in Hövelhof und legte schließlich 1970 das Abitur am Reismann Gymnasium in Paderborn ab. Nach Ableistung des 2-jährigen Wehrdienstes bei der Bundeswehr nahm er im Wintersemester 1972 das Studium der Rechtswissenschaften in Bielefeld auf.

Im Juli 1977 legte er die 1. Juristische Staatsprüfung beim Oberlandesgericht Hamm ab. Im Anschluss absolvierte er die Referendarausbildung, die er im Februar 1980 mit dem 2. Staatsexamen abschloss.

Am 3.4.1980 trat Herr Krogmeier in den richterlichen Dienst im Bezirk des Landgerichts Paderborn ein. Hier war er sowohl am Landgericht Paderborn als auch an den Amtsgerichten des Bezirks insbesondere in Zivil- und Strafsachen eingesetzt. Zeitweise war er auch an Gerichten im Arnsberger und Detmolder Bezirk tätig.

Im August 1987 erhielt Herr Krogmeier eine Planstelle am Amtsgericht Paderborn. Seither hat er neben Zivil- und Strafsachen auch Familiensachen bearbeitet. Ab dem Jahr 2000 war er an das Amtsgericht Delbrück abgeordnet und wurde dort zunächst 2003 zum ständigen Vertreter des Direktors bestellt. Im Dezember 2005 wurde Herr Krogmeier sodann zum Direktor des Amtsgerichts ernannt.

Nach über 10 Jahren ist er nun in den Ruhestand getreten.

 

Die Leitung des Amtsgerichts Delbrück liegt nun in den Händen der neuen Direktorin Julia Vinck. Frau Vinck stammt gebürtig aus Hamburg, ist aber in Hamm aufgewachsen, wo sie auch die Schule besuchte und 1992 das Abitur ablegte. Nachfolgend nahm sie das Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Münster auf. 1997 legte sie die 1. Juristische Staatsprüfung ab. Nach dem Referendardienst bestand sie im Februar 2000 das 2. Staatsexamen.

Im Januar 2002 trat sie beim Landgericht Bielefeld in den richterlichen Dienst ein. Neben Tätigkeiten beim Landgericht war sie auch bei den Amtsgerichten des Bezirks in vielen Rechtsgebieten eingesetzt.

Im Laufe des Jahres 2005 erfolgte ein Wechsel zum Amtsgericht Delbrück und damit in den Bezirk des Landgerichts Paderborn. Im November 2006 erhielt sie eine Planstelle am Amtsgericht Paderborn. Nachdem Frau Vinck hier zunächst überwiegend Zivil- und Strafsachen bearbeitet hatte, übernahm sie ab 2010 vorwiegend die Bearbeitung von Familiensachen. Ab Juni 2013 wurde Frau Vinck sodann in einem Familiensenat des Oberlandesgerichts Hamm erprobt. Schließlich wurde ihr ab Juni 2015 im Rahmen einer Abordnung an das Landgericht Paderborn die Bearbeitung von Justizverwaltungssachen übertragen.

Am 1.4.2016 ist Frau Vinck nun zur Direktorin des Amtsgerichts Delbrück ernannt worden. Frau Vinck ist ledig.

 


 

19.10.2015

Vizepräsident Bernd Woyte

Herr Bernd Woyte ist vom Justizministerium des Landes Nordrhein – Westfalen mit Wirkung zum 19.10.2015 zum Vizepräsidenten des Landgerichts Paderborn ernannt worden. Er tritt damit die Nachfolge von Herrn Vizepräsident Sasse an, der im Frühjahr diesen Jahres als Vorsitzender eines Familiensenates zum Oberlandesgericht Hamm gewechselt ist.

Herr Woyte wurde am 25.11.1963 in Meschede geboren und trat 1993 in den richterlichen Dienst des Landes Nordrhein-Westfalen ein. Im Januar 1997 wurde er zum Richter am Amtsgericht Meschede ernannt und ihm Juli 1997 erfolgte seine Versetzung zum Richter am Amtsgericht an das Amtsgericht Arnsberg, wobei seine Abordnung an das Amtsgericht Marsberg hiervon unberührt blieb. Im November 1998 wurde Herr Woyte sodann zum Direktor des Amtsgerichts Marsberg ernannt, nachdem er an diesem Gericht zuvor bereits als ständiger Vertreter des Direktors tätig war. Herr Woyte nahm beim Amtsgericht Marsberg neben den Aufgaben der Behördenleitung und Justizverwaltung vielfältige richterliche Tätigkeiten war. So bearbeitete er u.a. Zivilsachen, Einzelrichterstrafsachen, Unterbringungssachen, Zwangsvollstreckungssachen, Bußgeldsachen und Registersachen. Nach dem Ende seiner erfolgreichen Erprobung in einem Zivilsenat des Oberlandesgerichts Hamm kehrte Herr Woyte im Februar 2002 als Behördenleiter zunächst an das Amtsgericht Marsberg zurück, bevor er dann im Oktober 2003 zum Direktor des Amtsgerichts Arnsberg ernannt wurde. Beim Amtsgericht Arnsberg hat Herr Woyte maßgeblich die mit der Konzentration diverser Zuständigkeiten auf die Amtsgerichte am Sitz eines Landgerichts verbundenen Umstrukturierungen durchgeführt, so im Bereich des Insolvenzverfahrens, des elektronischen Handelsregisters und des Vereinsregisters. Seit Januar 2012 ist Herr Woyte Mitglied des Dienstgerichtshofs für Richter und er hat an dem Projekt „Praktische Studienzeit“ des Landgerichts Arnsberg und der Ruhruniversität Bochum maßgeblich mitgewirkt. Herr Woyte ist ausgebildeter Mediator. Herr Woyte ist verheiratet und Vater von drei Kindern.

 


 

27.04.2015

Vizepräsident Sasse verlässt das Landgericht Paderborn

Am 27.4.2015 ist der bisherige Vizepräsident  des Landgerichts Paderborn Wilhelm Sasse zum Vorsitzenden Richter des Oberlandesgerichts in Hamm ernannt worden. Fast 2 ½ Jahre war Herr Sasse Vizepräsident des Landgerichts Paderborn, wo er für Berufungen und Beschwerden gegen Entscheidungen der Amtsgerichte des hiesigen Bezirks zuständig war.

Der aus Schmallenberg stammende Richter war zunächst an den Amtsgerichten Siegen und Lennestadt eingesetzt, bevor er zum Richter am Oberlandesgericht ernannt wurde, wo er überwiegend im Bereich des Familienrechts tätig war.

Im Dezember 2012 wurde er schließlich zum Vizepräsidenten des Landgerichts Paderborn befördert.

 


 

01.04.2014

Ende März ist der Vorsitzende Richter am Landgericht Eley in den Ruhestand getreten

Herr Eley stammt aus Bleiwäsche, wo er auch die örtliche Volksschule besuchte. Im Anschluss hieran wechselte er zum Gymnasium Rüthen, wo er im Juni 1970 die Abiturprüfung ablegte. Anschließend folgte der 2-jährige Dienst in der Bundeswehr. 1972 nahm er das Studium der Rechtswissenschaft an der Universität Marburg auf, das er 1977 mit der 1. Juristischen Staatsprüfung in Frankfurt beendete. Nachfolgend begann er die Referendarausbildung im Bezirk des Landgerichts Bielefeld, die er im Juli 1980 mit der 2. Juristischen Staatsprüfung in Düsseldorf abschloss.

Am 1.9.1980 trat Herr Eley in den richterlichen Dienst im Bezirk des Landgerichts Paderborn ein. Hier war er überwiegend am Landgericht in Zivil- und Strafsachen eingesetzt, zeitweise auch an den Amtsgerichten Paderborn und Delbrück. Nach nur 3 Jahren erhielt er eine Planstelle am Landgericht Paderborn. In den folgenden Jahren war Herr Eley überwiegend Beisitzer in einer 1-instanzlichen Zivilkammer; zeitweise war er auch in Strafkammern eingesetzt. 1992 erfolgt die Erprobung von Herrn Eley am Oberlandesgericht Hamm. Nach seiner Rückkehr an das Landgericht war Herr Eley Beisitzer in einer Berufungszivilkammer und der Strafvollstreckungskammer. Über viele Jahre leitete er auch die Gnadenstelle am Landgericht Paderborn. Im April 1998 erfolgt die Beförderung zum Vorsitzenden Richter am Landgericht. Seither leitete er zunächst eine Kammer für Handelssachen und eine kleine Strafkammer. Später war er dann Vorsitzender der Strafvollstreckungskammer. In den letzten Jahren leitete er die 3. Zivilkammer des Landgerichts.

 


 

10.03.2014

Corinna Klausen neue Vorsitzende Richterin am Landgericht Paderborn

Ende Februar 2014 ist die Richterin Corinna Klausen zur Vorsitzenden Richterin am Landgericht ernannt worden. Durch das Präsidium des Landgerichts ist sie zur Vorsitzenden der 3.  Kleinen Strafkammer als Nachfolgerin des pensionierten Vorsitzenden Herrn Heine bestellt worden.

 

Frau Klausen stammt aus Köln. Nach dem Abitur 1992 studierte sie Rechtswissenschaften in Köln. Das 1. Staatsexamen legte sie 1998 am dortigen Oberlandesgericht ab. Nach dem anschließenden Referendardienst folgte im Mai 2000 das 2. Staatsexamen.

Nach einer 6-monatigen Tätigkeit als Rechtsanwältin in Köln trat Frau Klausen am 15.1.2001 in den richterlichen Dienst beim Landgericht Bielefeld ein. Nach einer vorübergehenden Tätigkeit beim Amtsgericht Bielefeld erfolgte im März 2002 ein Wechsel an das Amtsgericht Paderborn, wo sie überwiegend Zivilsachen bearbeitete. Am 1.7.2004 erfolgte die Ernennung zur Richterin am Landgericht, wo sie weiterhin überwiegend im Zivilbereich eingesetzt war. Ein Jahr lang war sie aber auch Beisitzerin einer großen Strafkammer.

Nach der Erprobung am Oberlandesgericht und der Rückkehr zum Landgericht war Frau Klausen wiederum Beisitzerin und stellvertretende Vorsitzende einer Zivilkammer.

Neben der richterlichen Tätigkeit war Frau Klausen auch Leiterin einer Arbeitsgemeinschaft für Rechtsreferendare und zeitweise Gnadenbeauftragte des Landgerichts.

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07.02.2013

Herr Vorsitzender Richter am Landgericht Paderborn Heine tritt in den Ruhestand

Ende Januar 2014 ist der Vorsitzende Richter am Landgericht Paderborn Heine in den Ruhestand getreten.

Herr Heine stammt aus Herzebrock. Nach dem Abitur 1969 studierte er in Münster Rechtswissenschaften. Die 1. Juristische Staatsprüfung legte er 1973 in Hamm ab. Nach dem Referendardienst folgte 1976 die 2. Juristische Staatsprüfung. Gleich anschließend trat Herr Heine am 16.6.1976 beim Landgericht Paderborn in den richterlichen Dienst ein. Dort war er zunächst als Beisitzer in Zivilkammern eingesetzt. Später erfolgten Abordnungen an Amtsgerichte – u.a. an das damals noch bestehende Amtsgericht Geseke. Im Jahre 1980 erhielt er eine Planstelle beim Amtsgericht Lippstadt. Über Jahre hinweg bearbeitete er dort sowohl Zivil- als auch Strafsachen.

Nach einer kurzen Abordnung an das Landgericht Paderborn erfolgte 1989 die Erprobung von Herrn Heine am Oberlandesgericht Hamm. Nach seiner Rückkehr an das Landgericht Paderborn erhielt er hier eine Planstelle und war fortan als Beisitzer in Zivilkammern sowie in der Verwaltung eingesetzt. Im September 1994 wurde er – nach einem Wechsel an das Amtsgericht Lippstadt – zum stellvertretenden Direktor ernannt.

1999 kehrte Herr Heine – unter Ernennung zum Vorsitzenden Richter am Landgericht – an das Landgericht Paderborn zurück. Hier war er zunächst als Vorsitzender einer Kammer für Handelssachen und einer kleinen Strafkammer eingesetzt, bevor er 2002 den Vorsitz in der 2. Zivilkammer des Landgerichts – zuständig für die Bezirke Lippstadt und Delbrück – übernahm. In den letzten Jahren war Herr Heine Vorsitzender einer kleinen Strafkammer.

Neben seiner richterlichen Tätigkeit war Herr Heine auch über Jahre hinweg Leiter von Referendararbeitsgemeinschaften.

 


 

18.12.2013

Nicole Klein neue Vorsitzende Richterin am Landgericht Paderborn

Richterin Nicole Klein ist am 18.12.2013 zur Vorsitzenden Richterin am Landgericht ernannt worden. Durch das Präsidium des Gerichts ist sie zur Vorsitzenden einer Kammer für Handelssachen und einer kleinen Strafkammer bestimmt worden.

Frau Klein stammt aus dem Rheinland. Nach dem Abitur in Erkelenz studierte sie Rechtswissenschaften. Das 1. Staatexamen legte sie 1994 am Oberlandesgericht Köln ab. Nach dem sich anschließenden Referendardienst erfolgte 1997 das 2. Staatsexamen.

Am 15.9.1997 trat Frau Klein in den richterlichen Dienst im Bezirk des Landgerichts Paderborn ein. Nach einer vorübergehenden Tätigkeit beim Amtsgericht Paderborn erfolgte ein Wechsel an das Amtsgericht Warburg, wo sie überwiegend im Strafbereich eingesetzt war. Seit Mitte 2004 ist sie am Landgericht Paderborn tätig, wo sie mehrere Jahre lang Zivilsachen bearbeitete. Nach der Erprobung am Oberlandesgericht Hamm war sie zuletzt Beisitzerin einer großen Strafkammer.

Neben der richterlichen Tätigkeit war Frau Klein auch Leiterin einer Arbeitsgemeinschaft für Rechtsreferendare.

Die verheiratete Richterin ist Mutter eines Sohnes.

 


 

 30.11.2013

Herr Vorsitzender Richter am Landgericht Büttinghaus tritt in den Ruhestand

Mit Ablauf des 30.11.2013 tritt der Vorsitzende Richter am Landgericht Paderborn Büttinghaus in den Ruhestand.

Herr Büttinghaus stammt aus Werl und besuchte dort nach der Volksschule das Gymnasium. Nach dem Abitur 1967 und der anschließenden Bundeswehrzeit studierte er Rechtswissenschaften. Die 1. Juristische Staatsprüfung legte er 1973 in Hamm ab. Nach dem Referendardienst folgte 1978 die 2. Juristische Staatsprüfung. Am 19.6.1978 trat Herr Büttinghaus beim Landgericht Paderborn in den richterlichen Dienst ein. In der Folgezeit war er – bis auf ein kurzes Intermezzo im Bezirk des Landgerichts Detmold – im Landgerichtsbezirk Paderborn – einige Zeit beim Amtsgericht Warburg – eingesetzt, bis er im April 1982 eine Planstelle am Landgericht Paderborn erhielt.

Lange Jahre war er hier Beisitzer in einer 1.instanzlichen Zivilkammer. Nach seiner Abordnung an das Oberlandesgericht Hamm war er anschließend einige Zeit auch Beisitzer in Strafkammern. Neben der richterlichen Tätigkeit war Herr Büttinghaus auch viele Jahre als Notarprüfer eingesetzt.

Im Mai 2002 erfolgte die Ernennung zum Vorsitzenden Richter am Landgericht Paderborn.

Seither ist er als Vorsitzender einer Kammer für Handelssachen und einer kleinen Strafkammer eingesetzt.

Wie in den zurückliegenden Jahren galt auch zuletzt sein besonderes Interesse den Zivil- und Handelssachen.

 

Mit Herrn Büttinghaus scheidet eine sehr angesehene, allseits geschätzte Richterpersönlichkeit aus dem aktiven Dienst aus.

 


 

 24.05.2013

Insa Menke ist zur Direktorin des Amtsgerichts Warburg ernannt worden.

Frau Menke stammt aus dem emsländischen Papenburg, wo sie auch aufgewachsen ist und die Schule besucht hat. Nach dem Abitur studierte sie in Münster Jura. Nach bestandenen Examina trat sie 2002 in den richterlichen Dienst des Landes Nordrhein-Westfalen, wo sie im Bereich des Landgerichts Paderborn eingesetzt war. Neben Tätigkeiten beim Landgericht selbst – hier war sie sowohl in Zivil- als auch in Strafkammern eingesetzt – war sie eine Zeit lang an das Amtsgericht Höxter abgeordnet. In der Zeit vom 1.1.2011 bis zum 31.5.2012 war sie als Präsidialrichterin und stellvertretende Vorsitzende einer Berufungszivilkammer tätig.

Seit dem 1.6.2012 ist sie an das Amtsgericht Warburg abgeordnet und durch das Justizministerium des Landes Nordrhein-Westfalen zur ständigen Vertreterin des Direktors des Amtsgerichts Warburg bestellt. In dieser Funktion nimmt sie seitdem als Nachfolgerin von Wolfgang Köcher, der Ende Mai 2012 in den Ruhestand verabschiedet wurde, die Behördenleitung wahr.

 


 

11.04.2013

Pressemitteilung zum PFT-Prozess

Der PFT- Prozess ist gem. § 153 a  Abs.  2  StPO  nach Zahlung einer Gesamtgeldbuße von 440.000.—Euro eingestellt worden.

 

Maßgebliche Gesichtspunkte hierfür waren:

 

Im Ermittlungsverfahren war eine Angeklagte geständig und belastete auch die übrigen Angeklagten. In der Hauptverhandlung schwieg sie indes. Die Einführung ihrer früheren Aussage in das Verfahren durch die Vernehmung des belgischen Vernehmungsbeamten scheiterte, weil dieser keine eigene Erinnerung mehr hatte.

Eine Verlesung der Aussage war prozessual nicht möglich.

Soweit sich im Ermittlungsverfahren weitere Angeklagte geäußert haben, haben sie sich nicht selbst belastet.

 

Die Strukturen und Verantwortlichkeiten bei der belgischen Firma konnten bislang nicht sicher festgestellt werden. Von 7 belgischen Zeugen sind nur 2 erschienen. Zu verwertbaren Aussagen kam es nicht. Eine zwangsweise Vorführung ausländischer Zeugen ist nicht möglich. Um in diesem Bereich weiterzukommen, hätte der gesamte Email-Verkehr ausgewertet werden müssen.

 

Es konnten auch keine sicheren Feststellungen getroffen werden, welche der gelie-ferten Schlämme tatsächlich PFT-belastet waren. Rückstellproben aus Ende 2003 waren PFT-belastet. Bei späteren Proben war dies nicht der Fall,  bzw.  war hier nicht sicher, ob das Material von der belgischen Firma stammte.

 

Fraglich blieb auch, ob die PFT- Konzentration nur auf Lieferungen der belgischen Firma zurückzuführen war, denn es gab auch Hinweise auf andere Lieferanten.

 

Schließlich wurde durch einen Zeugen die Frage aufgeworfen, ob die PFT-Belastung auch auf andere Quellen zurückzuführen sei – insbesondere Kläranlagen. Um das zu klären, müssten weitere Daten erhoben und Gutachten eingeholt werden.

 

Nicht sicher geklärt blieb auch, ab welcher Konzentration die Gefährlichkeit von PFT anzunehmen ist..Insoweit ist ein Gutachten in Auftrag gegeben worden..

 

Feststellungen zum subjektiven Tatbestand konnten bislang angesichts des Schweigens der Angeklagten kaum getroffen werden.

 

Bei einer etwaigen Bestrafung der Angeklagten wäre zu berücksichtigen, dass sie nicht vorbelastet sind, dass der Tatzeitraum 7 – 10 Jahre zurückliegt und die deutschen Angeklagten 4  bzw.  4,5 Monate in  U-Haft  gewesen sind.

Auch die lange Verhandlungsdauer mit 55 Verhandlungstagen wäre zu berücksichtigen.

 


 

19.12.2012

Pressemitteilung Vizepräsident Sasse

Herr Wilhelm Sasse ist vom Justizministerium des Landes Nordrhein-Westfalen mit Wirkung zum 18.12.2012 zum Vizepräsidenten des Landgerichts Paderborn ernannt worden. Er tritt damit die Nachfolge von Herrn Vizepräsidenten Gnisa an, der im vergangenen August die Leitung des Amtsgerichts Bielefeld übernommen hat.

Herr Sasse wurde 1962 in Schmallenberg geboren und trat 1994 in den richterlichen Dienst des Landes Nordrhein-Westfalen ein. Im Jahr 1997 wurde er zum Richter am Amtsgericht in Siegen und im Jahr 2001 zum Richter am Amtsgericht in Lennestadt ernannt. Nach seiner Erprobung im 10. Zivilsenat des Oberlandesgerichts Hamm, der für Erb- und Landwirtschaftsrecht zuständig ist, wurde er Anfang 2003 zum Richter am Oberlandesgericht in Hamm befördert. Dort war Herr Sasse zunächst in einem Zivil- und Familiensenat des Oberlandesgerichts eingesetzt und hier insbesondere für Rechtsstreitigkeiten wegen fehlerhafter Computerhard- und –software zuständig. Neben seiner richterlichen Tätigkeit leitete Herr Sasse in den Jahren 2005 bis 2008 die Projektgruppe „SolumSTAR“, die für die Einführung und Betreuung der elektronischen Grundbuchführung in Nordrhein-Westfalen verantwortlich war. 2009 wurde er zum stellvertretenden Vorsitzenden des 10. Familiensenats des Oberlandesgerichts, der für Berufungen und Beschwerden gegen Entscheidungen mehrerer im Ruhrgebiet gelegener Familiengerichte zuständig ist, ernannt. Anfang 2010 übernahm Herr Sasse die Leitung des für Bau- und Haushaltsangelegenheiten sowie den Arbeitsschutz zuständigen Verwaltungsdezernats des Oberlandesgerichts Hamm. Hier war er insbesondere für die bauliche Unterhaltung der im Bezirk des Oberlandesgerichts Hamm gelegenen Gerichtsgebäude und auch für die Planung und Betreuung mehrerer Gerichtsneubauten zuständig. Im Nebenamt ist Herr Sasse seit 2004 Dozent an der Hagen Law School, die der Fernuniversität Hagen angegliedert ist, und unterrichtet dort im Familienrecht. Herr Sasse ist ledig. 

 


 

27.08.2012

Pressemitteilung Vizepräsident Gnisa

Vizepräsident des Landgerichts Paderborn Gnisa wird neuer Direktor des Amtsgerichts Bielefeld.

Der gebürtige Bielefelder Jens Gnisa wurde nach Studium der Rechtswissenschaften 1990 im Bezirk des Landgerichts Detmold zum Richter auf Probe ernannt. Nach dem Wechsel in den Paderborner Bezirk erhielt er 1993 eine Planstelle am Amtsgericht Paderborn, wo er Straf- und Zivilsachen bearbeitete. 1998 erfolgte ein Wechsel zum Landgericht Paderborn. Im Jahre 2002 wurde er schließlich zum Richter am Oberlandesgericht befördert. Hier bearbeitete er Familien- und Disziplinarsachen.

Seit dem Jahr 2007 war Herr Gnisa Vizepräsident des Landgerichts Paderborn. Neben der Verwaltungstätigkeit war er hier Vorsitzender einer Berufungszivilkammer.

Am heutigen Tage erhält er die Ernennungsurkunde als Direktor des Amtsgerichts Bielefeld.

Herr Gnisa ist seit vielen Jahren engagiertes Mitglied im Deutschen Richterbund und übte Funktionen an herausgehobenen Positionen aus. So ist er gegenwärtig Mitglied des Präsidiums des Deutschen Richterbundes in Berlin.

Über die Neubesetzung der Stelle des Vizepräsidenten des Landgerichts Paderborn ist noch nicht entschieden.

 06.06.2012

Herr Direktor des Amtsgerichts Warburg Köcher tritt in den Ruhestand

Mit Ablauf des 31.05.2012 ist der Direktor des Amtsgerichts Warburg, Herr Wolfgang Köcher, in den Ruhestand getreten.

Herr Köcher stammt aus Bad Hersfeld und ist in Kassel aufgewachsen. Er besuchte nach der Volksschule das Gymnasium in Kassel. Nach dem Abitur 1969 und dem 2-jährigen Wehrdienst studierte er Rechtswissenschaften an der Universität Marburg. Die 1. Juristische Staatsprüfung legte er 1977 in Wiesbaden ab. Nach dem Referendardienst im Bezirk des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main folgte die 2. Juristische Staatsprüfung im Jahre 1978.

Nach ersten Stationen in Hessen war Herr Köcher am 01.08.1979 beim Landgericht Arnsberg in den richterlichen Dienst des Landes Nordrhein-Westfalen eingetreten. Bereits nach kurzer Zeit wechselte er für zunächst ein halbes Jahr zum Amtsgericht Warburg, dem Stationen bei den Amtsgerichten Höxter und Paderborn, dem Landgericht Paderborn sowie den Amtsgerichten Marsberg und Brilon folgten. Seit dem 17.09.1986 war Herr Köcher dauerhaft an das Amtsgericht Warburg abgeordnet, an das er mit Wirkung zum 01.01.1987 wunschgemäß versetzt wurde. Im Januar 2001 wurde Herr Köcher schließlich zum Direktor des Amtsgerichts Warburg ernannt.

Mit Herrn Köcher scheidet eine sehr angesehene und allseits geschätzte Richterpersönlichkeit aus dem aktiven Dienst aus.

 


 

24.05.2012

Richter am Amtsgericht Dr. Thewes ist neuer Direktor des Amtsgerichts Höxter

Nachdem der bisherige Direktor des Amtsgerichts Höxter schon im Oktober vergangenen Jahres in den Ruhestand getreten ist, ist Herr Richter am Amtsgericht Dr. Thewes am 24.5.2012 zu dessen Nachfolger ernannt worden.

Der in Paderborn geborene Richter besuchte zunächst die Grundschule in Willebadessen und anschließend das Gymnasium in Bad Driburg – Neuenheerse, wo er auch das Abitur ablegte. 1991 begann er das Jurastudium in Bielefeld und bestand 1996 das 1. Juristische Staatsexamen. Bereits während des Studiums war er als studentische Hilfskraft an der Universität tätig.

Den Referendardienst absolvierte Dr. Thewes im Bezirk des Landgerichts Paderborn und legte im April 1999 die 2. Juristische Staatsprüfung ab. Anschließend war er für einige Monate wissenschaftlicher Mitarbeiter an der technischen Universität Dresden, bevor er am 1.10.1999 in den richterlichen Dienst beim Landgericht Bielefeld eintrat. Seit August 2000 ist er am Amtsgericht Höxter tätig, wo er am 19.11.2002 eine Planstelle erhielt. Am Amtsgericht war Dr. Thewes in nahezu allen Abteilungen eingesetzt. Zuletzt bearbeitete er – seiner Neigung entsprechend – überwiegend Zivilsachen.

Bereits im Mai 2005 erfolgte die Promotion aufgrund einer Arbeit zur außergerichtlichen Streitschlichtung.

 


 

31.10.2011

Herr Direktor des Amtsgerichts Höxter Dr. Hohendorf tritt in den Ruhestand

Mit Ablauf des 31.10.2011 tritt der Direktor des Amtsgerichts Höxter, Herr Dr. Andreas Hohendorf  aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig in den Ruhestand.

Herr Dr. Hohendorf stammt aus Marienmünster und besuchte nach der Volksschule das Gymnasium in Höxter. Nach dem Abitur 1968 und dem 2-jährigen Wehrdienst studierte er Rechtswissenschaften an der Universität Göttingen. Die 1. Juristische Staatsprüfung legte er 1975 in Hannover ab. Nach dem Referendardienst im Bezirk des Oberlandesgerichts Celle folgte die 2. Juristische Staatsprüfung 1978. Hieran schloss sich für 2 Jahre eine Tätigkeit als wissenschaftlicher Assistent an der Universität Göttingen an. In dieser Zeit promovierte er über ein Thema aus dem Bereich des Strafrechts, dem schon zu dieser Zeit sein besonderes Interesse galt.

Am 1.4.1980 trat Herr Dr. Hohendorf beim Landgericht Paderborn in den richterlichen Dienst ein. Bereits nach kurzer Zeit wechselte er zum Amtsgericht Höxter, dem er seither immer treu geblieben ist. Seiner Neigung entsprechend bearbeitete er hier überwiegend Strafsachen. Im Januar 1999 wurde Herr Dr. Hohendorf schließlich zum Direktor des Amtsgerichts Höxter ernannt.

Mit Dr. Hohendorf scheidet eine sehr angesehene, allseits geschätzte Richterpersönlichkeit aus dem aktiven Dienst aus.

 


 

07.09.2011

40jähriges Dienstjubiläum des Handelsrichters Dr. Laumanns

Am 16.9.2011 vollendet Herr Dr. Laumanns – Zeitungsverleger aus Lippstadt – sein 40jähriges Dienstjubiläum als Handelsrichter bei dem Landgericht Paderborn. Herr Dr. Laumanns war im September 1971, als beim Landgericht Paderborn erstmalig eine Kammer für Handelssachen eingerichtet wurde, einer der ersten ehrenamtlichen Handelsrichter. Für die Aufgaben als Handelsrichter werden stets erfahrene Männer und Frauen aus der freien Wirtschaft ausgewählt, die sich bereiterklären, ihre besonderen Kenntnisse und Fähigkeiten – ohne Bezahlung – der Justiz zur Verfügung zu stellen. Herr Dr. Laumanns ist diesen Anforderungen in besonderer Weise gerecht geworden. Er nimmt sein Amt mit großer Einsatzbereitschaft und hohem Verantwortungsbewusstsein wahr. Seine umfassenden kaufmännischen Kenntnisse und Erfahrungen werden bei der Kammer für Handelssachen überaus geschätzt. Das jahrzehntelange ehrenamtliche Engagement verdient besondere Anerkennung.

 


 

02.11.2010

Neuer Direktor des Amtsgerichts Paderborn

 

Mit Ablauf des 31.10.2010 ist die Direktorin des Amtsgerichts Paderborn – Frau Bärbel Meerkötter – in den Ruhestand getreten.

Frau Meerkötter stammt aus Oberhausen, ist aber in Bochum aufgewachsen, wo sie Volksschule und Gymnasium besuchte. Nach dem Abitur studierte sie Rechtswissenschaften und wurde im Februar 1975 zur Richterin ernannt. Nachdem sie sowohl am Amtsgericht als auch am Landgericht Bochum alle Bereiche der richterlichen Tätigkeiten im Zivil- wie auch im Strafbereich kennengelernt hatte, verzog sie im Jahre 1984 mit ihrem Ehemann, der einen Ruf an die hiesige Universität erhalten hatte, nach Neuenbeken und übernahm die Leitung der damaligen Justizausbildungsstätte in Brakel. Im Jahre 1989 wurde Frau Meerkötter in Paderborn ständige Vertreterin des Direktors des Amtsgerichts Paderborn. 1995 wurde sie zur Direktorin des Amtsgerichts Brakel ernannt, bevor sie im Jahre 2001 schließlich Nachfolgerin des früheren Direktors des Amtsgerichts Paderborn Rasche wurde.

Mit Frau Meerkötter scheidet eine allseits sehr angesehene, sympathische Richterpersönlichkeit aus dem aktiven Dienst aus.

 

Die Leitung des Amtsgerichts Paderborn liegt nun in den Händen des neuen Direktors Günter Köhne, 48 Jahre alt. Der verheiratete Vater zweier Kinder stammt aus Brakel. Im Jahre 1992 trat er in den richterlichen Dienst beim Landgericht Paderborn ein. Seit 1993 war Herr Köhne beim Amtsgericht Paderborn eingesetzt, wo er überwiegend Strafsachen bearbeitete. Im September 2006 wurde er zum ständigen Vertreter der Direktorin des Amtsgerichts ernannt. Schließlich erfolgte im Dezember 2008 ein Wechsel zum Amtsgericht Brakel, wo er die Position des Direktors übernahm. Mit der Ernennung zum Direktor des Amtsgerichts Paderborn kehrt Herr Köhne an seine alte Wirkungsstätte zurück.

 


 

22.03.2010

Einführung der Vorsitzenden Richterin am Landgericht Hammerschmidt,

Eintritt in den Ruhestand des Vorsitzenden Richters am Landgericht Adam.

 

Richterin am Landgericht Hammerschmidt, 42 Jahre alt, ist am 17.03.2010 im Namen der Landesregierung durch die Justizministerin zur Vorsitzenden Richterin am Landgericht ernannt worden. Die verheiratete Mutter zweier Töchter stammt gebürtig aus Salzkotten. Nach dem juristischen Studium begann sie ihre richterliche Laufbahn 1996 beim Landgericht Paderborn. Nach Abordnungen an die Amtsgerichte Brilon und Delbrück, wo sie in nahezu alle amtsrichterlichen Aufgabengebieten Erfahrungen gesammelt hat, kehrte sie 1999 an das Landgericht Paderborn zurück und wurde zur Richterin am Landgericht ernannt. Hier bearbeitete sie überwiegend Zivilsachen, gehörte zuletzt aber auch einer großen Strafkammer an. Danach war sie jahrelang als Arbeitsgemeinschaftsleiterin in der Ausbildung junger Juristen tätig.

Nach ihrer Ernennung hat das Präsidium des Landgerichts sie zur Vorsitzenden der 4. Zivilkammer bestellt, die Zivilsachen aus dem Bezirk des Amtsgerichts Paderborn bearbeitet.

Sie folgt damit dem Vorsitzenden Richter am Landgericht Manfred Adam nach, der bereits im Januar in den Ruhestand getreten ist.

Herr Adam stammt gebürtig aus Niedersachsen, hat aber sein juristisches Studium in Rheinland-Pfalz absolviert. Seine richterliche Laufbahn begann er 1975 beim Landgericht Paderborn, dem er bis auf eine mehrmonatige Abordnung an das Amtsgericht Paderborn immer treu geblieben ist. 1978 wurde er zum Richter am Landgericht ernannt. Im Jahre 1995 folgte die Ernennung zum Vorsitzenden Richter am Landgericht. Weit überwiegend war Herr Adam in Zivilsachen tätig. Nur in wenigen Jahren bearbeitete er Strafsachen. Aufgrund seiner hohen fachlichen Qualifikation erwarb sich Herr Adam bei allen Beteiligten hohes Ansehen. Sein besonderes Interesse galt auch der am Landgericht Paderborn eingeführten richterlichen Mediation, also der Streitschlichtung außerhalb des formellen Verfahrens. Auch nach seiner Pensionierung ist Herr Adam weiterhin als Mediator tätig.

 


30.09.2008

Richter am Landgericht Dr. Löer  zum Vorsitzenden Richter am Landgericht Paderborn ernannt

 

Richter am Landgericht Dr. Lambert Löer, 39 Jahre alt, ist am 29.09.2008 im Namen der Landesregierung durch die Justizministerin zum Vorsitzenden Richter am Landgericht in Paderborn ernannt worden. Das Präsidium des Landgerichts hat ihn zum Vorsitzenden der 2. Zivilkammer bestellt, die überwiegend Zivilsachen aus den Amtsgerichtsbezirken Lippstadt und Delbrück bearbeitet.

VRLG Dr. Löer ist gebürtiger Dortmunder, der 1998 beim Landgericht Paderborn in den richterlichen Dienst eingetreten ist. Nach Abordnungen an die Amtsgerichte Paderborn und Höxter, wo er neben Zivil- auch Strafsachen bearbeitete – u.a. war er Vorsitzender des Schöffengerichts Höxter – wurde er 2001 zum Richter am Landgericht ernannt. Hier hat er überwiegend Zivilsachen bearbeitet. Daneben ist er auch zum Ausbildungsleiter für Rechtsreferendare/Rechtsreferendarinnen bestellt worden. Darüber hinaus war er als Projektleiter an herausragender Stelle an der Einführung des Mediationsverfahrens im hiesigen Landgerichtsbezirk beteiligt.

 


21.08.2008

Klemens Thiemann zum Präsidenten des Landgerichts Paderborn ernannt

Die Justizministerin des Landes Nordrhein-Westfalen hat den bisherigen Vizepräsidenten des Landgerichts Münster zum neuen Präsidenten des Landgerichts Paderborn ernannt.

Der 1957 in Münster geborene Klemens Thiemann trat nach dem Jurastudium in Münster 1986 in den richterlichen Dienst ein. Nach verschiedenen Tätigkeiten im Bezirks des Landgerichts Dortmund wurde er 1990 dort zum Richter am Landgericht ernannt. Im Jahr 1992 wechselte er an das Landgericht Münster, wo er neben der Bearbeitung von  Zivilsachen auch Verwaltungsaufgaben wahrnahm.

1996 wurde Herr Thiemann zum Richter am Oberlandesgericht in Hamm ernannt. Im Januar 2002 wurde ihm das Amt des Vizepräsidenten des Landgerichts Münster übertragen, wo er neben Verwaltungsangelegenheiten Berufungen in Zivilsachen mehrerer Amtsgerichte zu bearbeiten hatte.

 


13.03.2008

Der Präsident des Landgerichts Dr. Brüggemann wechselt zum Landgericht Bochum

 

Nach mehr als viereinhalb Jahren hat der bisherige Präsident des Landgerichts, Herr Dr. Volker Brüggemann, Paderborn verlassen.

Herr Dr. Brüggemann hat seine berufliche Laufbahn als Richter beim Landgericht Bochum begonnen. Sodann war er in der Verwaltungsabteilung des Oberlandesgerichts Hamm eingesetzt, bis er zum Vizepräsidenten des Landgerichts Duisburg ernannt wurde. Im Juli 2003 trat er seinen Dienst als Präsident des Landgerichts Paderborn an.  Am 27. Februar 2008 hat Herr Dr. Brüggemann von der Justizministerin des Landes Nordrhein-Westfalen Roswitha Müller-Piepenkötter die Ernennungsurkunde zum Präsidenten des Landgerichts Bochum erhalten und ist seitdem dort tätig.

 


01.11.2007

Vorsitzender Richter am Landgericht Schäfer tritt in den Ruhestand

 

Mit Ablauf des 31.10.2007 tritt der Vors. Richter am Landgericht Herr Stefan Schäfer in den Ruhestand, nachdem er im Laufe des Monats Oktober 2007 sein 65. Lebensjahr vollendet hat. Die Urkunde über den Eintritt in den Ruhestand ist ihm am 22.10.2007 durch den Präsidenten des Landgerichts Dr. Brüggemann ausgehändigt worden.

Herr Schäfer stammt aus Medebach im Sauerland und ist dort auch aufgewachsen. Nach dem Abitur in Korbach studierte er in Marburg Rechtswissenschaften und legte 1967 in Frankfurt die 1. Juristische Staatsprüfung ab. Den Referendardienst leistete er anschließend im Bezirk des Landgerichts Arnsberg ab. 1970 bestand er die 2. Juristische Staatsprüfung. Im Dezember dieses Jahres trat er als Gerichtsassessor beim Landgericht Paderborn in den richterlichen Dienst ein. Bis auf ein knapp 6monatiges Intermezzo beim Amtsgericht in Essen war er in den folgenden Jahren durchgängig beim Landgericht Paderborn eingesetzt. Im September 1973 wurde er zum Richter am Landgericht ernannt. Im Mai 1997 erfolgte die Ernennung zum Vorsitzenden Richter am Landgericht.

Herr Schäfer hat in seiner Laufbahn sämtliche Bereiche der richterlichen Tätigkeit ausgefüllt. Überwiegend war er jedoch in Strafsachen eingesetzt. So war er also 15 Jahre stellvertretender Vorsitzender einer großen Strafkammer, bevor er mit der Ernennung zum Vorsitzenden Richter Vorsitzender einer anderen Strafkammer sowie der Jugendkammer beim Landgericht Paderborn wurde.

Neben der richterlichen Tätigkeit war Herr Schäfer auch mehr als 20 Jahre alt Notarprüfer tätig.

Mit Herrn Schäfer scheidet eine sehr angesehene und geschätzte Richterpersönlichkeit aus dem aktiven Dienst des Landgerichts Paderborn aus.

 


08.10.2007

Bekanntgabe des neuen Vizepräsidenten des Landgerichts Paderborn Gnisa

 

Richter am Oberlandesgericht Jens Gnisa (44 Jahre) ist am 27.09.2007 im Namen der Landesregierung durch die Justizministerin des Landes Nordrhein-Westfalen zum Vizepräsidenten des Landgerichts Paderborn ernannt worden.

Richter Gnisa ist gebürtiger Bielefelder, der auch in Bielefeld die Schule besucht und an der dortigen Universität studiert hat. Im Juli 1990 ist er beim Landgericht Detmold in den richterlichen Dienst eingetreten. In den folgenden Jahren war er bei verschiedenen Amts- und Landgerichten eingesetzt; seit 1992 auch im Bezirk des Landgerichts Paderborn. Im Jahre 1993 wurde er zum Richter am Amtsgericht Paderborn ernannt, wo er Zivil- und Strafsachen bearbeitete. Im Jahre 1998 erfolgte ein Wechsel zum Landgericht Paderborn, bevor Herr Gnisa im Mai 2002 zum Richter am Oberlandesgericht in Hamm ernannt wurde. Hier bearbeitete zunächst Familiensachen und anschließend überwiegend Disziplinarsachen.

Seit dem Jahre 2005 ist er zugleich Vorsitzender des Deutschen Richterbundes in Nordrhein-Westfalen und vertritt die Interessen und Belange der Richter gegenüber der Landesregierung.

Beim Landgericht Paderborn ist Herr Gnisa zum Vorsitzenden einer Zivilkammer bestellt worden, die Berufungen gegen Urteile der Amtsgerichte sowie Beschwerden bearbeitet. Darüber hinaus bearbeitet er allgemeine Verwaltungssachen.“

 


30.08.2007

Vizepräsident des Landgerichts Frank tritt in den Ruhestand

 

Mit Ablauf des 31.08.2007 tritt der Vizepräsident des Landgerichts, Herr Wolf-Dietrich Frank, in den Ruhestand, nachdem er im Laufe des Monats  August 2007 sein 65. Lebensjahr vollendet hat. Die Urkunde über den Eintritt in den Ruhestand ist ihm am 20.08.2007 durch den Präsidenten des Landgerichts, Herrn Dr. Volker Brüggemann, ausgehändigt worden

Herr Vizepräsident Frank ist in Göttingen und Münster aufgewachsen. Nach dem Abitur und dem juristischen Studium absolvierte er das Referendariat im Bezirk des Landgerichts Münster, bevor er am 01.06.1971 als Gerichtsassessor in den richterlichen Dienst eintrat. Hier war er überwiegend beim Landgericht Paderborn eingesetzt. Kurzzeitig war er jedoch beim Landgericht Essen sowie an den Amtsgerichten Paderborn und Höxter tätig. Am 01.06.1974 wurde er zum Richter am Landgericht ernannt. Mit Wirkung vom 24.11.1988 erfolgte die Ernennung zum Vorsitzenden Richter am Landgericht. Schließlich wurde Herrn Frank am 01.12.1997 das Amt des Vizepräsidenten des Landgerichts Paderborn übertragen.

Herr Frank hat in seiner Laufbahn sämtliche Bereiche der richterlichen Tätigkeit ausgefüllt. Überwiegend war er jedoch als Richter in Zivilsachen tätig, wo er sich – insbesondere als Vorsitzender der 4. und 5. Zivilkammer – hohe Anerkennung bei allen Beteiligten erworben hat.

Neben seiner richterlichen Tätigkeit hat er aber auch vielfältige zusätzliche Tätigkeiten übernommen. So war er mehrere Jahre Leiter der Gnadenstelle. Bis zuletzt war Leiter der Führungsaufssichtsstelle und zuständig für die Belange der Bewährungshelfer.Sein großes Interesse galt dem juristischen Nachwuchs. So leitete er mehrere Jahre eine Referendararbeitsgemeinschaft und war schließlich als Ausbildungsleiter für Rechtsreferendare eingesetzt.

Ein besonderes Augenmerk galt sodann der Presse. Das Amt des Pressedezernenten übte er mehr als 10 Jahre lang aus. In der von Vertrauen gekennzeichneten Zusammenarbeit mit den Journalisten sah er eine Möglichkeit, die Arbeit der Justiz den Bürgern näher zu bringen und die oftmals bestehende Distanz abzubauen.

Mit Herrn Vizepräsidenten Frank scheidet eine sehr angesehene und geschätzte Richterpersönlichkeit aus dem aktiven Dienst des Landgerichts Paderborn aus. Im verdienten Ruhestand wird er sich viel mehr als bisher bei hoffentlich guter Gesundheit seiner großen Leidenschaft – der Jagd – widmen können.

 


01.06.2007

Oberregierungsrat Stoiber tritt in den Ruhestand

 

Mit Ablauf des 31.05.2007 ist der langjährige Geschäftsleiter des Landgerichts Paderborn, Herr ORR Franz Josef Stoiber in den Ruhestand getreten, nachdem er im Laufe des Mai 2007 sein 65. Lebensjahr vollendet hat.

Herr Stoiber stammt aus Niedermarsberg, lebt aber seit vielen Jahren in Paderborn-Elsen. Seine berufliche Laufbahn begann 1957 mit dem Erlernen des Schmiedehandwerks bei freier Kost ohne Logie. Im Juli 1960 ist er in den  Dienst der Deutschen Bundesbahn getreten bevor er 1969 als Rechtspflegeranwärter seinen Dienst in der Justiz des Landes Nordrhein-Westfalen antrat. Nach Abschluss der Ausbildung war er zunächst als Justizinspektor bei den Amtsgerichten Paderborn, Lippstadt, Soest und Rheda-Wiedenbrück sowie auch den seit Jahren aufgelösten Amtsgerichten Geseke, Büren und Salzkotten tätig, wo er in nahezu allen Gebieten in der rechtspflegerischen Tätigkeit eingesetzt war.

Im Jahr 1974 erfolgte seine Versetzung an das Landgericht Paderborn, wo ihm bald die Bearbeitung von Verwaltungsangelegenheiten übertragen wurde. Nachdem er zunächst stellvertretender Geschäftsleiter war, wurde er zum 01.09.1984 zum Geschäftsleiter des Landgerichts bestellt, eine Funktion, die er bis zu seiner Pensionierung wahrgenommen hat. Nur für wenige Monate war seine Tätigkeit unterbrochen, als er 1992 an das Bezirksgericht Frankfurt/Oder abgeordnet war, um beim Aufbau der Ordentlichen Gerichtsbarkeit in Brandenburg mitzuhelfen.

In den langen Jahren als Geschäftsleiter und damit unmittelbarer Vorgesetzter einer großen Zahl von Beamten und Angestellten hat sich Herr Stoiber aufgrund seiner fachlichen Kompetenz ein hohes Ansehen und den Respekt aller Bediensteten erworben.

Herr Stoiber ist verheiratet und hat drei erwachsene Kinder.

In seiner Freizeit ist er engagiertes Mitglied im Verein für Geschichte und Altertumsforschung. Auch ist er begeisterter Sänger im Männergesangsverein Elsen. Seinen geliebten Hobbys wird er sich in Zukunft mehr widmen können.